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Tulou in Fujian/China: Gemeinschaftliches Wohnen

in wehrhaften Großstrukturen aus Stampflehm und Holz

 

Beim Tulou handelt es sich um einen traditionellen Gebäudetyp, der überwiegend im Südosten der Provinz Fujian in China verbreitet ist und meist von Angehörigen der Hakka errichtet wurde. Der Begriff Tulou bedeutet so viel wie „Haus aus Lehm“ und bezeichnet eine wehrhafte Anlage für das gemeinschaftliche Wohnen eines kompletten Clans oder einer erweiterten Großfamilie.  Die oft riesigen Gebäude sind entweder rechteckig oder rund und bestehen aus einer umlaufenden Befestigungsmauer aus Stampflehm sowie einem mehrgeschossigen Gebäude aus Holz, dass an die Mauer angelehnt und zu einem Innenhof orientiert ist. Die Holzstruktur gibt dabei – entsprechend ihrem Konstruktionsraster – gleichgroße und damit einigermaßen gerecht aufgeteilte Wohneinheiten für die jeweiligen Kleinfamilien vor. Die einzelnen Familieneinheiten werden über den Innenhof sowie umlaufende Laubengänge erschlossen. Sie sind vertikal organisiert, wobei sich die Küche im Erdgeschoss befindet und die Essenszubereitung direkt im Hof erfolgt. Über der Küche liegt ein Lagerraum für Getreide sowie weitere Vorräte, in den oberen Geschossen sind die Schlafräume angeordnet. Heute existieren noch etwa 5000 traditionelle Tulou in der Region.

Leben am Wasser in Kambodscha, Vietnam und Myanmar

 

In vielen Regionen Südostasiens ist das Leben der Menschen vom Wasser geprägt. Auch an dessen größtem See, dem Tonle Sap, der jedes Jahr während der Regenzeit auf das Fünffache seiner ursprünglichen Fläche anschwillt. Viele Dörfer, deren Häuser auf bis zu sieben Meter hohen Stützen stehen, liegen dann komplett im Wasser und sind nur mit dem Boot erreichbar. Große Teile der Anbaufläche sind überschwemmt.

Auch im Mekong-Delta im Süden Vietnams wird das Leben bis heute vom Fluß bestimmt, zahlreiche Menschen leben in Hausbooten, Märkte finden traditionell auf dem Wasser Stadt. 

Am Inle-See in Myanmar sind einige Dörfer direkt im See errichtet. Neben dem Fischfang leben die Menschen dort vor allem vom Anbau von Obst und Gemüse, wobei vor allem die Tomaten in schwimmenden Beeten direkt im Wasser angebaut werden. An den Küsten Myanmars nutzen die Fischer den Strand zum Sortieren ihres Fangs und zum direkten Verkauf.

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